Überwachungskameras im Test 2017

Sie sind Opfer eines Einbruchs geworden oder wollen etwas dafür tun, dass es erst gar nicht soweit kommt? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Sorgen Sie für mehr Sicherheit in Ihrem Zuhause. Trotz eines leichten Rückgangs sind die Einbruchszahlen in Deutschland auf einem alarmierenden Rekordhoch.

Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es zu einer Häufung dieser Fälle. Sorgen Sie vor und schützen Sie sich. In vielen Fällen haben Überwachungskameras eine solch abschreckende Wirkung, dass der Einbruch oder Diebstahl verhindert werden kann.

Auf ueberwachungskamera-tests24.de stellen wir Ihnen Informationen zu durchgeführten Überwachungskamera Tests zusammengefasst zur Verfügung. Wir, als Kunden- und Verbraucherportal, greifen wir für unsere Berichte auf viele Überwachungskamera Tests und Testberichte zurück. Die Tests werden durch professionelle Testportale oder technisch versierte Privatpersonen durchgeführt. So können Sie die für Ihre Zwecke beste angepasste Überwachungskamera finden – sei es für die Überwachung von Haus & Hof oder für die Absicherung Ihrer Geschäftsräume.

Empfohlene Überwachungskameras

  INSTAR
IN-6014HD
NETGEAR
Arlo Q
INSTAR
IN-5907HD
INSTAR ÜberwachungskameraNETGEAR ÜberwachungskameraINSTAR Überwachungskamera
AnwendungsgebietInnenbereichInnenbereichAußenbereich
max. Auflösung1280 x 720p1920 x 1080p1280 x 720p
WLAN


Fernzugriff per App


Nachtsichtfunktion


Bewegungserkennung


Lautsprecher / Mikrofon
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INSTAR IN-6014HDINSTAR Überwachungskamera

Die für den Innenbereich konzipierte WLAN-Kamera überzeugt durch ihr Design, eine hervorragende Bild- und Videoqualität und die weitere Ausstattung. Die ausgereifte Bewegungserkennung sorgt für eine starke Reduzierung von Fehlalarmen. Ausgerüstet mit einem 90 ° Weitwinkelobjektv und einem Neige- und Schwengmotor können große Bereiche der entsprechenden Räumlichkeiten überwacht werden. Durch bereits integrierte Infrarot-LED’s können auch bei absoluter Dunkelheit qualitativ hochwertige Bildaufnahmen mit der per App steuerbaren Kamera angefertigt werden.

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NETGEAR Arlo QNETGEAR Überwachungskamera

Die für den Innenbereich ausgelegte und mit einer App steuerbare NETGEAR Arlo Q punktet mit einer sehr guten Videoqulität.  Im Gegensatz zu der IN-6014HD ist diese Kamera nicht mit einem Schwenk- und Neigemotor ausgerüstet, besitzt jedoch einen Sichtwinkel von 130°. Durch die 2- Wege – Kommunikation (Hören und Sprechen) eignet sich diese Kamera auch bestens als Babyphone. Besonders zu erwähnen ist, dass durch NETGEAR ein umfangreicher und kostenloser Cloud-Speicher zur Verfügung gestellt wird. Dies bedeutet, dass ihre Daten, welche erst nach sieben Tagen gelöscht werden, auf einem externen Server gesichert werden .

INSTAR IN-5907HDVorschaubild INSTAR außen

Die IN-5907HD konnte aufgrund ihres robusten und wetterfesten Gehäuses für den Außenbereich überzeugen. Die Datenübertragung kann sowohl über WLAN (kabellos) als auch über LAN (Netzwerkkabel) stattfinden. Der eingebaute Sensor ist extra auf die Bildaufbereitung bei schlechten Lichtverhältnissen ausgelegt, wodurch eine sehr gute Bildqualität gewährleistet wird. Drei leistungstarke Infrarot LED’s sorgen auch bei Nacht für gute Aufnahmen. Zudem verfügt die mit einer Bewegungserkennungsfunktion ausgestattete Outdoor-Kamera über einen erweiterbaren Speicher von 2 GB.

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Was ist eine Überwachungskamera?

Überwachungskameras können grundsätzlich in zwei Kategorien unterteilt werden. Zum einen erhalten Sie auf dem Markt reine Sicherheitskameras. Diese dienen in erster Linie dazu potenzielle Einbrecher abzuschrecken und somit als präventiver Einbruchsschutz. Darüber hinaus können die gesicherten Aufnahmen zur Identifizierung bzw. strafrechtlichen Verfolgung von Tätern beitragen, wenn es doch einmal zu einem Einbruch gekommen sein sollte.

Unabhängig davon, ob Sie in einer Wohnung wohnen, ein Eigenheim mit Garten besitzen oder Inhaber eines Restaurant bzw. Ladengeschäfts sind, Überwachungskameras sind ein wichtiger Bestandteil bei der Überwachung und Absicherung gegen Unbefugte. Sie tragen dazu bei, den Sicherheitsstandard in Ihrem Zuhause oder Ihrem Unternehmen zu erhöhen und haben somit einen positiven Einfluss auf Ihr subjektives Sicherheitsgefühl.

Wussten Sie schon?

Statistisch gesehen wird in Deutschland alle 3 Minuten ein Einbruch begangen.

Jedoch fungieren Überwachungskameras nicht nur als Abschreckung gegen Einbrecher und Diebe. Mit modernen Überwachungskameras ist es möglich, dass Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit mittels Smartphone oder Tablet einen Einblick in Ihr Zuhause oder Geschäft erhalten. Möchten Sie überprüfen, ob jemand daheim ist, es den Kindern gut geht oder die Haustiere sich in Ihrer Abwesenheit auch artig verhalten, sind Sie mit einer oder mehreren Überwachungskameras bestens aufgestellt.

Robuste Materialien als auch der Schutz vor Witterung machen es möglich, Kameras in Räumen als auch ganzjährig im Außenbereich anzubringen und ermöglichen so einen Rundum-Einblick in Ihr Zuhause, Geschäft oder Büro.

Welche gängigen Arten von Überwachungskameras gibt es?

Im folgenden werden die einzelnen Kameratypen vorgestellt,die Unterschiede erklärt und oft gestellte Fragen beantwortet.

IP-Überwachungskamera

IP-Überwachungskameras, teilweise auch WLAN-Kameras genannt, sind momentan die modernste Form der Videoüberwachung. Sie übertragen die aufgezeichneten Bild- und Videodateien direkt in ein vorgegebenes Netzwerk, worauf dann wiederum von zugewiesenen Endgeräten zugegriffen werden kann. Sie können die Kamera von Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone steuern.

Mit letztgenannten Geräten können Sie in Verbindung mit einer installierten App bequem von unterwegs und jedem beliebigen Ort Einstellungen ändern oder per LiveView-Modus das momentane Geschehen betrachten. Über genannte Endgeräte ist ebenfalls ein Direktzugriff auf die bereitgestellten Bilder und Videos möglich. Darüber hinaus beinhalten Modelle dieser Art eine Vielzahl weiterer nützlicher Zusatzfunktionen. Zudem zeichnen sich viele IP-Kameras dadurch aus, dass lediglich ein Kabel für die Installation erforderlich ist. IP-Kameras können sich auf zwei Arten verbinden. Entweder mit einem LAN-Kabel zum Router oder über WLAN.

Vorteil: Verbinden Sie die Kamera mit dem Router über WLAN, so sparen Sie sich die Installation eines Netzwerkkabels. Über den Router wird die WLAN-Kamera mit dem Internet verbunden.

Funk-Überwachungskamera

Bei der reinen Funkkamera handelt es sich um eine Kameraart, die Bilder und Videos aufnimmt und diese mittels Funktechnik (Funkwellen) an einen Empfänger sendet, beispielsweise einen Bildschirm oder Rekorder mit integriertem Funkempfänger. Der Unterschied zu den IP-Kameras besteht also darin in der Übertragungstechnik der Bild- und Videoaufnahmen.

Oben genannte Kameraarten werden darüber hinaus in Innenkameras und Außenkameras unterteilt. Reine Innenkameras sind in der Regel robust gebaut, jedoch nicht wetterfest. Kameras, welche auch oder auschließlich für den Außenbereich ausgelegt sind, werden in sog. Schutzklassen unterteilt. Außenkameras, die für den Outdoor-Einsatz konzipiert sind, sind in die Schutzklasse IP65 oder IP66 eingeteilt. Dies bedeutet, dass sie gegen Regen und Schnee geschützt sind.

Wie werden Überwachungskameras mit Strom versorgt?

Die Stromversorgung der einzelnen Kameratypen ist in gewissen Punkten ähnlich. Die Stromversorgung einer IP-Überwachungskamera ist letztendlich auf drei Wegen möglich. Zum einen gibt es die Möglichkeit die Kamera mit einem externen Netzteil mit Strom zu versorgen. Erforderlich hierfür ist die Anbindung an das Stromnetz. Ist keine Steckdose in der Nähe, so gibt es bei IP-Kameras die Möglichkeit, diese über das Netzwerkkabel mit Strom zu speisen. Hierbei handelt es sich um die Stromversorgung mittels Ethernet, Englisch power over ethernet (PoE). Sollten Sie sich eine IP-Kamera zulegen, welche nicht PoE-fähig ist, sind PoE-Adapter-Sets erhältlich, mit denen eine Stromversorgung mittels des Netzwerkskabels möglich ist.

Zudem sind auf dem Markt Kameras erhältlich, die einen Akku integriert haben, sodass auch für die Stromversorgung kein Kabel mehr vonnöten ist. Diese Variante eignet sich jedoch eher nur für temporär stark begrenzte Einsätze und ist daher nicht zu empfehlen.

Funkkameras können grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Arten mit Strom versorgt werden. Zum einen gibt es die Möglichkeit die Kamera über ein Netzteil mit dem Stromnetz zu verbinden. Diese Variante wird auch empfohlen, da so die Kamera dauerhaft mit Strom versorgt wird. Darüber hinaus können Funk-Überwachungskameras auch mit Akkus betrieben werden. Hierdurch wird die Laufdauer jedoch stark beeinträchtigt und es wird in Kauf genommen, dass wichtige Ereignisse nicht aufgezeichnet werden.Von der zweiten Variante ist wie bei den IP-Kameras daher abzuraten.

Wie und wo werden Bild- und Videoaufnahmen gespeichert?

Für die Speicherung von Bildaufnahmen gibt es bei Überwachungskameras verschiedenste Möglichkeiten. Viele Kameras haben bereits eine SD bzw. Mini-SD-Karte integriert, auf denen Videoaufnahmen und Bilddateien gespeichert werden können. Mittels der mitgelieferten Software des Herstellers können Sie dann ganz bequem über Ihren PC auf die Dateien auf dem Speichermedium zugreifen (IP-Kameras). Darüber hinaus können die Überwachungskameras auch an entsprechende Endgeräte angeschlossen werden, auf denen die Daten gespeichert und gesichert werden. Dies ist sowohl mit dem eigenen Computer als auch Aufnahmerekordern möglich.

In sog. Überwachungskamerasets sind meist kleinere Bildschirme mit einer entsprechenden Speicherkarte inbegriffen. Diese Geräte können sowohl als Sichtungs- als auch als Aufzeichnungsgerät verwendet werden (Funkkameras). Eine andere Möglichkeit ist, dass die Videoaufnahmen direkt auf der Festplatte von Ihrem Computer oder einem Server, einem sog. FTP -Server gespeichert werden (IP-Kameras). Auch hier ist es selbstverständlich mittels einer Software möglich auf die Aufnahmen zuzugreifen.

Bei modernsten Geräten werden die Videoaufnahmen auf einen externen Cloud-Server gespeichert – und sind damit sicher vor einem unbefugtem Zugriff. Der Anwender ruft die Clips dann mittels einer App, welche meist für Android und IoS verfügbar ist ab und kann sich die Aufnahmen anschauen. Unterschiede gibt es ebenfalls bei der Aufnahmedauer. Sie entscheiden, ob die Kamera durchgängig läuft, oder nur in entsprechenden Situationen aufzeichnet. Letztere Darstellung machen Alarm- und Bewegungserkennungen möglich, welche unter der Beschreibung der Zusatzfunktion von Überwachungskameras noch näher erklärt werden.

Welche Zusatzfunktionen bieten Überwachungskameras?

In der heutigen Zeit besitzen Überwachungskameras neben der Bild- und Videoaufzeichnung eine Vielzahl von weiteren Zusatzfunktionen und Vorteilen. Diese sehen Sie in der folgenden Übersicht aufgelistet. Es ist darauf hinzuweisen, dass nicht jede Überwachungskamera jede der aufgeführten Funktionen beinhaltet. Weitere Information entnehmen Sie bitte den Testberichten der einzelnen Überwachungskameras.

Unkomplizierter Fernzugriff → Viele Überwachungskameras, vor allem IP-Kameras bieten Nutzern die Möglichkeit jederzeit auch außerhalb des überwachten Bereichs, beispielsweise beim Einkauf, auf die vor Ort befindlichen Kameras zuzugreifen und so zu schauen, was gerade bei Ihnen Zuhause vonstattengeht und ob es Ihren Kinder oder Haustieren gut geht.

Bewegungs-/ Geräuscherkennung → Die integrierte Bewegungs- und Geräuscherkennung ist eine sehr nützliche Zusatzfunktion, die viele Überwachungskameras besitzen. Stellen Sie sich vor eine unbefugte Person schleicht auf Ihrem Grundstück in dem überwachten Bereich herum, doch Sie bekommen es nicht mit, da Sie nicht Zuhause sind. Hier kommt die Bewegungs- und Geräuscherkennung zum Einsatz. Für die Bewegungserkennung werden kameraintern die einzelnen Bilder miteinander abgeglichen. Gibt es Unterschiede bei der Abfolge der Einzelbilder, beispielsweise durch eine sich bewegende Person, werden zuvor festgelegte Aktionen ausgeführt. Werden Töne oder Worte von der Überwachungskamera registriert, aktiviert sich die Geräuscherkennung. Die Kameras können so eingestellt werden, dass erst bei einer/m registrierten Bewegung oder Geräusch Bilder aufgezeichnet werden.

Email-Alarm → Eine weitere Funktion, welche an die Bewegungs- und Geräuscherkennung gekoppelt ist, ist der sog. Email-Alarm. Wurden Bewegungen oder Geräusche bemerkt, schlägt die Kamera „Alarm“.In diesem Fall werden Sie mittels SMS oder Email benachrichtigt und die entsprechenden Bilddateien sind über Ihr Handy oder Tablet abrufbar.

Lautsprecher und Mikrofon Kameras mit integrierten Lautsprecher und/oder Mikrofon ermöglichen die Wiedergabe bzw. die Aufnahme von Sprache und Musik. So ist es dem Nutzer möglich mit anderen Personen zu kommunizieren. Werden sie beispielsweise über den Alarm darüber informiert, dass sich jemand auf Ihrem Grundstück befindet oder im Ernstfall sich rechtswidrig an Ihrer Eingangstür zu schaffen macht, können Sie die Person über die Lautsprecher ansprechen. Zudem ist diese Funktion dienlich, wenn die Kamera als Ersatz für ein Babyphone eingesetzt wird. Die Kommunikation erfolgt entweder über ein am Computer angeschlossenes Mikrofon oder eine zuvor installierte Kamera-App auf Ihrem Handy/Tablet.

Nachtsichtfunktion Mithilfe der Nachtsicht-Funktion können auch bei Dunkelheit Bild- und Videoaufnahmen mit einer Überwachungskamera angefertigt werden. Möglich machen dies in der Kamera eingebaute Infrarot-LEDs. Die Bildqualität und die Infrarotreichweite sind dabei zum einen abhängig von der Stärke und der Anzahl der verbauten Infrarot-LED’s und dem Reflexionsgrad der Umgebung. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, benötigen die Überwachungskameras die Reflexion der Infrarot-LED’s. So werden in einem dunklen Raum mit weißen Wänden wahrscheinlich bessere Ergebnisse erzielt als im stockdunklem Garten. Für letzteren Fall ist es zu empfehlen Überwachungskameras mit einer großen Infrarotreichweite anzuschaffen oder zusätzliche Infrarotstrahler anzubringen.

Welche Überwachungskamera ist die richtige für mich und worauf muss ich beim Kauf achten?

Entscheiden Kunden sich für die Anschaffung einer Überwachungskamera werden sie durch die Vielzahl von Herstellern und Kameras regelrecht „erschlagen“. Im Kapitel „Welche Arten von Überwachungskameras gibt es?“ konnten Sie sich bereits einen Überblick darüber verschaffen, welche Typen von Überwachungskameras auf dem Markt erhältlich sind. Bei der Entscheidungsfindung stehen ganz klar Ihre persönlichen Ansprüche und die vor Ort gegebenen Bedingungen im Vordergrund. Zuerst wäre da die Frage zu beantworten, ob Sie zu einer IP- oder einer Funkkamera tendieren und ob Sie nur eine oder mehrere Kameras anbringen möchten. Beide Kameratypen haben Ihre Vorteile.

Haben Sie unmittelbaren Zugang zu einem (WLAN)-Netzwerk und sollen das Zuhause, Kinder und Haustiere überwacht werden, empfiehlt es sich eine IP-Kamera anzuschaffen. Größter Vorteil dieser Kameras ist, dass Sie neben der normalen Überwachung auch von unterwegs mittels Kamera-App jederzeit die Möglichkeit haben, einen Blick in Ihr Zuhause zu werfen. Zudem haben diese Kameras meist die aufgeführten Zusatzfunktionen bereits integriert. Vorteil von beiden Kameratypen ist, dass sie fast kabellos installiert werden können. Lediglich ein Kabel für die Stromzufuhr ist vonnöten.

Möchten Sie eine Kamera in einem Bereich anbringen, in dem ein niedriges oder gar kein WLAN-Signal vorherrscht und auch das Verlegen eines Netzwerkkabel nur unter Umständen möglich ist (beispielsweise an dem vom Wohnhaus getrennten Gartenschuppen), empfiehlt es sich zu einer Funkkamera zu greifen. Die Funksignale dieser Kameras können oftmals über eine Strecke von 100 Meter und mehr zuverlässig übertragen werden. Im Gegensatz zu den IP-Kameras kann hier aber meist nicht von unterwegs auf die Bilddaten zugegriffen werden. Sie sollten sich also im Vorwege einer Anschaffung im Klaren sein zu welchem Zweck und an welchem Ort Sie die Überwachungskameras anbringen möchten.

Geht es lediglich darum im Außenbereich eines Objektes Kameras zu installieren, können viele Modelle der aufgeführten Kameratypen durch ihre Outdoor-Fähigkeiten überzeugen. Wichtig ist hierbei darauf zu achten, dass die Kamera witterungsbeständig ist. In erster Linie muss sie gegen Nässe und Kälte gut geschützt sein.

Steht die nächtliche Überwachung bei der Anschaffung im Vordergrund, dann muss die Kamera eine Nachtsichtfunktion beinhalten. Ausschlaggebend sind hier die Anzahl und die Stärke der eingebauten Infrarot-LED’s, um auch bei absoluter Dunkelheit auf eine angemessen Reichweite qualitativ hochwertige Überwachungsaufnahmen zu erhalten.

Planen Sie Ihr Zuhause, Garten oder Ladengeschäft durch mehrere Überwachungskameras abzusichern, empfiehlt sich ein Kameraset anzuschaffen, welche gleich mehrere Kameras beinhaltet und somit eine „Rundumüberwachung“ bietet. Kamerasets gibt es mit IP- als auch mit Funkkameras.

Bei der Anschaffung einer Kamera sollten Sie unabhängig von der Übertragungsart (Netzwerk oder Funk) auf die Auflösung und Qualität der aufgenommenen Bilddateien achten. Nichts ist schlimmer als Einbrecher und Diebe nicht identifizieren zu können, weil die Bildqualität der Überwachungskamera zu schlecht ist. Letztendlich müssen Sie entscheiden, ob das hochauflösende Full-HD-Format erforderlich oder eine Kamera mit geringerer Bildauflösung ausreichend ist. Zudem spielt der vorhandene Speicher eine entscheidende Rolle. Gerade Kameras, welche in Full-HD aufnehmen, benötigen viel Speicherplatz. Achten Sie also darauf, dass bereits integrierte Speichermedien genügend Speicherplatz bieten.

Wo sollten Kameras angebracht werden bzw. welche Bereiche sollten überwacht werden?

Was die Anbringung der Kameras angeht, gibt es keine pauschale Lösung, sondern mehrere Herangehensweisen. Im Rahmen des Einbruchschutzes bietet es sich an, die Kameras geradezu auffällig anzubringen, um Diebe und Einbrecher abzuschrecken. Um die abschreckende Wirkung volllständig auszunutzen, könnt es sich bewähren zusätzlich Hinweisschilder an Ihrem Objekt anzubringen, dass eine Videoüberwachung stattfindet.

Es ist jedoch bei der Anbringung darauf zu achten, dass die Kameras an Stellen installiert werden, auf die ohne erhöhten Kraft- und Zeitaufwand kein Zugriff möglich ist. Es wäre fatal, wenn angebrachte Kameras durch etwaige Einbrecher sabotiert oder zerstört werden könnten, sodass eine Bildaufzeichnung nicht mehr möglich ist. In diesem Sinne ist dazu zu raten, Kameras in einer bestimmten Höhe anzubringen.

Überwachungskameras haben eine abchreckende Wirkung und können so Einbrüche verhindern.

Eine andere Möglichkeit wäre, neben mehreren sichtbaren Kameras, einzelne Überwachungskameras konspirativ, also versteckt, einzusetzen. Überwacht werden sollten vor allem Bereiche, in den Personen zum einen ungestört agieren und verhältnismäßig einfach ins Haus gelangen können. Dazu zählen insbesondere Hausrückseiten, Innenhöfe, Kellerabgänge und Terrassentüren.

Welche rechtlichen Aspekte müssen bei der Verwendung von Überwachungskameras beachtet werden?

Solange Sie die Überwachungskamera auf Ihrem privaten Grund anbringen und auch nur dieser Bereich von den Kameras überwacht wird, entstehen keine rechtlichen Probleme. Werden fremde Personen auf dem privaten Grundstück überwacht, ist dies nur erlaubt, wenn eine Zustimmung der jeweilig betroffenen Personen vorliegt. Diese Einstimmung ist durch schlüssiges Verhalten gekennzeichnet. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie im Eingangsbereich ein Schild mit der Aufschrift „Dieser Bereich wird videoüberwacht“ angebracht haben und die Personen trotzt dieses Hinweises das Grundstück betreten. Bei der Videoüberwachung isst zudem zu beachten, dass Sie die Überwachskameras nicht zum Ausspähen von Dritten, beispielsweise des Nachbarn, verwenden dürfen. Ebenfalls ist es verboten den öffentlichen Straßenraum zu überwachen.

Welche Überwachungskamerahersteller gibt es?

Überwachungskamerahersteller gibt es viele. Die bekanntesten sind ABUS, INSTAR, Wansview, Netgear und D-Link.